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Official UNREST
Fanclub
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live reviews |
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Der hohe Norden Deutschlands bestimmt
auch weiterhin das Bild im "Z7", denn nun ist es an den Bremer
Stadtmusikanten von UNREST, die Halle zu rocken. Und genau das tun Sönke
Lau und seine Mannen auch. Mit ihrer irgendwo in der Schnittmenge aus
ACCEPT, JUDAS PRIEST und GRAVE DIGGER befindlichen, harten Metal-Melange
schaffen sie es spielend, die Fans zu begeistern. Lediglich der nicht aufhörende
Nebel in der Halle, der sich mit dem Dunst von draußen zu einem sehr
undurchsichtigen Etwas vermengt, ist recht unangenehm. Kontaktlinsenträger
haben bei diesem Gig wohl nur sehr wenig zu sehen bekommen, zumindest für
die Ohren aber wird in Form von 'Never Surrender', 'Down On My Knees' oder
dem vom demnächst erscheinenden neuen Album "Back To The Roots"
präsentierten 'Far Far Away' einiges geboten. Ein kräftiges
Lebenszeichen einer zumindest von mir tot geglaubten Formation! ---> (Gastautor)
Walter Scheurer –
Powermetal.de
- 09/06 Die
deutsche Heavy-/ Powerband aus Bremen um Sänger Sönke Lau ersetzte „Savage
Circus“ im Billing der Z7 Metal Dayz. Die Gelegenheit, sich die Band
einmal anzusehen und festzustellen, dass Unrest’s Bestandteile für den
Erfolg recht simpel sind, jedoch genügen, um die Gruppe von den üblichen
Dingen dieses Genres anders erscheinen zu lassen: in der Tat präsentieren
sie ein riesiges Heavy-Metal-Feeling unterschiedlichen Geschmackes. Die
Menge vor der Bühne wird richtig mit hineingezogen, Frontman Sönke Lau
ist witzig/ geistreich und lässt durch seine nur wenigen, aber passenden
Dialogeingriffe mit nur leicht gefärbter positiver Ironie die Sympathie
und das Interesse seitens der Fans aufkommen. Ich hatte den Eindruck, dass
diese deutschen „Wölfe“ eine geradeheraus und solide Einhaltung
typischen Metals/ Hardcore injizieren, der auf Heavy Metal und auch den
alten Schulcharakter moduliert ist. So ist auch die Bühnenperformance
massiv, direkt und trocken. Die
Band bietet einen großen Teil an Backing Vocals, ein Bereich, bei dem
insbesondere Bassist André Neuhaus eine wichtige Rolle spielt. Von
schnellen Attacken, auf die man sich immer sehr freut bis hin zu
Old-School-Elementen in donnerndem Mid-Tempo und reihenweiser Riffs
bekommen wir alles, was musikalisches Vergnügen in diesem Genre nur
bieten kann, ohne diese gepaarte Abgedroschenheit und abgegriffenem Image.
Dank der großen Festigkeit und Bestimmtheit sowie Dank ihres Ausdruckes
überwältigen Unrest zumindest live mit der gleichen Bestimmtheit einer
Death-Metal Band. Auch für die neue Generation ist es eine Art Classic
Metal, die auf der Bühne gespielt wird. Wenn ich mich nicht irre, dann
ist sogar ein Auszug aus dem demnächst erscheinenden Album „Back To
The Roots“ ein Teil der Setliste. Sehr
geschätzte Songs aus verschiedenen älteren Alben der Band sind Master
Of Disguise, I Hate You und Don’t X The Line.
Am Ende der Show drückt Sönke Lau seinen Dank an das Schweizer Publikum
und das Z7-Team aus. Auch erspart uns Sönke das übliche vorgefertigte
Abgehen und Wiederkommen für eine Zugabe. Ironisch zum Begriff Zugabe an
sich und auch mit einem Hauch Selbstironie erzählt uns Sönke so etwas
wie „wir sind ja schon alle groß, ihr wollt sicher eine Zugabe, also
ersparen wir uns das Verlassen der Bühne und das Wiederkommen hinterher,
wir spielen noch einen“. Natürlich wird dies von allen sehr geschätzt,
man amüsiert sich darüber und genießt die Fortsetzung. Die Zugabe folgt
sofort und ohne die überflüssigen Förmlichkeiten mit dem Song Watch
Out, glaube ich, und der Ankündigung: Unrest wird am 30. Dezember
dieses Jahres wieder in der Schweiz im Z7 spielen. Buchstäblich effektiv,
„quadratisch“, teutonisch, pragmatisch und fähig, ein Booking förmlich
auf der Bühne zu machen sowie fähig, auch melodisch zu sein. Das ist
cool: hey, seid ihr Werwölfe? ---> Dalia Di Giacomo - Gryphon Metal Webzine - 29.08.2006 Unrest live at the Metal Dayz 2006 in Pratteln/ Schweiz am 06.08.06 Ich hatte Unrest nicht auf dem Plan, um ehrlich zu sein; auf den Metal Dayz war ich eigentlich nur wegen Shakra. Nach einer starken und lustigen Leistung der Apokalyptischen Reiter ging ich in die Halle zum nächsten Gig... Unrest kamen, spielten und siegten, nicht nur bei mir, wie die Reaktionen des Saales zeigten. In dieser Stunde wurde es von Anfang an immer heißer in der Halle, da immer mehr Leute in die Halle strömten, um wohl zu sehen, warum die drinnen so einen Jubel um die Band entfachen, die da spielt. Ein sympathischer Haufen Musiker, so um die 40, schätze ich, zeigte eine starke Mannschaftsleistung, und was an diesem Tag nicht immer gelang, die Band konnte das Publikum mitreißen.
Ein ständig zappelnder und bangender Bassist, ein gut gelaunter Sänger sowie ein Gitarrist, der seine Soli in den Dienst des Songs stellte waren die herausragenden Akteure, weil immer im Kontakt mit dem Publikum nach vorne spielend. Das Drumming war sehr solide. Einzig der Rhythmus-Gitarrist kam nicht so von der Stelle, spielte aber seine Riffs sozusagen von hinten raus, fast wie Malcom Young. Leider kann ich nicht alle Songs aufzählen, da ich mit Bangen beschäftigt war. Was mir in Erinnerung geblieben ist, sind folgende Songs. „Watch Out“, „Never Surrender“, „Don`t X The Line“, „Down On My Knees“ (für die Fans) das absolut geile „I Hate You“ zum mitsingen und von den neuen Stücken das bärenstarke „Back To The Roots“ (ohne Gewähr).
Ich hatte vorher
noch nie was ihnen (UNREST) gehört, hatten aber einen super Auftritt.
Als Thrash- und
Power-Metaller haben sie mich voll überzeugt! |