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Official UNREST
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UNREST, Sleep Dirt
& Pink Mercury live in Bremen / 09.07.2005 |
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12:30 Uhr - UNREST trifft sich samt Crew im Übungsraum, um das gesamte Equipment, welches schon am Tage zuvor verpackt wurde, für das Konzert in den Transporter zu verladen. Gegen 13:00 Uhr ist bereits alles im Wagen verstaut und leichte Nervosität auf den bevorstehenden Gig macht sich breit, aber da geht’s auch schon los - ab ins KuBa! Dort angekommen hält auch gerade der Transporter mit der PA Einzug und wird gleich ausgeladen. In der Halle selbst ist man noch mit dem Aufbau beschäftigt. Die Bühne steht zwar schon, aber die einzelnen Elemente müssen noch fest verschraubt werden. Noch sieht alles ziemlich chaotisch aus, überall stehen Koffer, Kisten Truhen, Cases mit sämtlichem Equipment der Bands für den Gig des Abends herum. Allerdings hat hier jede Band natürlich so ihre eigene Ecke, damit man alles zusammen hat und auch gleich wieder findet!
14:00 Uhr - Das UNREST-Logo wird aufgehängt und die gesamte Lichtanlage aufgebaut. Das Drum-Set von UNREST ist neben den Monitoren und der Lichtanlage das erste, was auf die Bühne kommt. Der Aufbau des Drum-Sets dauert ca. eine halbe Stunde, die komplette Lichtanlage natürlich etwas länger. Erst danach wird auch das Equipment von Sleep Dirt und Pink Mercury aufgebaut. 16:15 Uhr - Soundcheck
für UNREST.
17:00 Uhr - Soundcheck
für Sleep Dirt
und im Anschluss
Pink Mercury. 19:00 Uhr -
Publikums-Einlass !!! - Die Spannung wächst!!! 20:15 Uhr - Pink Mercury hat ihren Auftritt und – wenn auch anfangs noch sehr unterschätzt – erweist sich als optimaler Anheizer dieses Abends! Der teils doch recht trotzig-rockige Sound dieser Newcomer-Band passt wirklich hervorragend ins Programm und ist genau richtig, um das Publikum in die richtige Stimmung zu bringen. Applaus garantiert!!! 21:00 Uhr - Nach einer kurzen Umbaupause kommt Sleep Dirt auf die Bühne, die mit ihrem progressivem Rock nebst genialer Videoshow auf einer kleinen Leinwand allerdings auch so manches Fragezeichen auf die Stirn des Publikums projizieren. Leider kann nicht jeder gleich etwas mit ihrer Musik anfangen. Fakt ist aber, dass diese Band wirklich etwas von Musik versteht! - Musik hat ja sehr viele Richtungen, von daher sollte man sich schon etwas zusammenreißen und/oder den Saal einfach verlassen, wenn einem diese Art Musik nicht gefällt. Ich habe absolut kein Verständnis für Leute, die da meinen, sie müssten solche Bands niedermachen, nur weil es nicht ihre Musikrichtung ist !!! – Sleep Dirt hat Stil und macht ehrliche Musik, auditiv und visuell, die zum Nachdenken anregt, und genau so bringen sie ihre Show an diesem Abend auch professionell über die Bühne. – Hut ab !!! 22:30 Uhr - Mit obligatorischem Wolfsgeheul betritt UNREST nach einer rekordverdächtig kurzen Umbaupause die Bühne und gibt mit ihrem Opener „Run Through The Night“ dem Publikum schon mal die erste volle Breitseite vorweg. Claus Wiechert (g.), der Witzbold, setzt dem Ganzen noch die Krone auf, indem er mit einer Art Robotermaske (à la Robi, Tobi und das Fliwatüt) aus Pappmaschee auf dem Kopf, die er irgendwo im Backstage-Bereich gefunden hatte, im Nebelschein auf die Bühne stolpert und die Fans amtlich irritiert und begrüßt. Das war’s dann - UNREST hat damit auf jeden Fall schon mal mehr als die Hälfte des Publikums auf ihre Seite gezogen! Aber es kommt noch besser! „Out In The Rain“ gefolgt von „Far Far Away“, eines ihrer neuen Stücke vom bis dato noch unveröffentlichten neuen Album.
Frontman Sönke Lau ist in Top-Form und gibt wie immer einfach alles! Er wetzt von hier nach da, wuselt quer-feld-ein über die Bühne als wäre es das letzte Konzert, das er je geben würde. Aber so kennen wir ihn ja! Das Publikum dankt es ihm prompt mit lautem Gegröle und unbändigem Verlangen nach mehr - und das für Nord-Bremer Verhältnisse!!! ;))) Es folgt „Straight To My Heart“ und „Lost“, wieder ein neuer Song vom aktuellen Album, der eigentlich von einer unglücklichen Liebe/ Trennung handelt, das Publikum hier aber seine Treue beweist und demonstrativ noch mehr nach vorne in die ersten Reihen vorrückt. Volle Dröhnung dann mit „I Hate You“ und „Master Of Disguise“, zwei Hammer-Songs gleich hintereinander !!! Etwas ruhiger wird es anschließend mit „Tears Of Desire“, einer Ballade, die auch vom neuen Album stammt und von Claus gesungen wird. Die Liebe zum Bike kann halt manchmal stärker sein als die Liebe zu einer Frau, davon handelt der Song, den Claus auch genau so rüber bringt und damit beim Publikum auch großen Anklang findet. Und wo wir schon bei Claus sind, auf der Seite von UNREST gibt es zwei Songs seines Solo-Projektes: „Santa Claus“ zum downloaden, wir alle kennen sie! ;) Der absolute Knüller des Abends kommt jetzt, denn Claus singt zum aller ersten Mal einen dieser Songs live, und zwar „Beate Uhse“ (!!!) – während Sönke zwischendurch über die Bühne huscht, nur um für sich ein paar Fotos vom Publikum zu erschleichen. ;))) Die kurze Verschnaufpause für Sönke war genau richtig, um die nächsten drei Hammerstücke zu präsentieren. „Sadness & Darkness“, „Runaway“, gefolgt von „Under The Gun “; in den ersten Reihen steppt der Bär und auch im hinteren Saalbereich gibt man diesem typischen „Ich-bin-cool-und-beweg-mich-nicht“-Verhalten schließlich und endlich nach. Arme schießen in die Höhe, Haare peitschen dem Nachbarn ins Gesicht und es wird mitgegrölt, was die Kehle und Erinnerung an die Texte hergeben. Mit „Back To The Roots“ wird an diesem Abend bereits das vierte Stück, was gleichzeitig auch der Titel des neuen Albums ist, dargeboten und auch hier wieder mit voller Begeisterung seitens des Publikums aufgenommen. Zum Finale dann „Stars Would Shine…“ und „Never Surrender“, zwei Stücke, auf die man wirklich nicht verzichten konnte und wollte. Natürlich lässt man UNREST hiernach nicht so einfach von der Bühne, ohne nach einer Zugabe zu schreien; diese folgt auch prompt. „Down On My Knees“ und „Don’t X The Line “ wird uns gnadenlos in die Ohren geprügelt, was besonders die Leute in den ersten Reihen schier ausflippen lässt und schließlich zu einer zweiten Zugabe führt: „Watch Out“ !!! Sehr zum Leidwesen der Fans lässt sich UNREST leider nicht noch zu einer dritten Zugabe überreden, aber – hey – mit 18 Stücken an diesem Abend ist ja wohl jeder auch gut bedient worden! – Wahnsinn!! Alles in allem ein hervorragendes Konzert mit ausgezeichnetem Sound, vor allem aber einer 1A-Organisation. – An dieser Stelle ein dickes LOB an Martin ( Sleep Dirt), der für diese absolut professionell organisierte Veranstaltung zuständig war !!!! LOB geht natürlich auch an die Soundmänner Volker & Ralf, Lichtmann Stefan sowie der ganzen Crew, die beim Aufbau mitwirkte und ohne die das ganze Konzert nicht möglich gewesen wäre!!!
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Playlist: 1. Run through the
night Zugabe: 16. Down on my knees
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